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UMTS-Surfsticks – der Speed macht den Unterschied

Bei Surfsticks macht das Tempo für den Kunden oft den Unterschied: Derzeit Stand haben Sticks in der Regel eine theoretische Spitzengeschwindigkeit von 7,2 Megabit pro Sekunde (Mbit/s). Selbst das für die derzeitigen Mobilfunknetze in Mitteleuropa noch mehr als genug – da kann der Nutzer in der Praxis schon mit 2 Mbit/s Durchschnittsgeschwindigkeit sehr zufrieden sein.

Reale und maximale Surf-Geschwindigkeiten

Die meisten Surf-Sticks unterstützen zurzeit Geschwindigkeiten von theoretisch bis zu 7,2 Megabit pro Sekunde im Download. Gerade unter den Prepaid-Surfsticks gibt es aber auch einige Modelle, die maximal 3,6 Mbit/s schaffen.

Doch auch diese Geschwindigkeit reicht aus. Denn berauschende Rekordzahlen bei der Datenübertragung täuschen aber über eines hinweg: Die Übertragungsraten hängen in der Praxis von der Auslastung der Funkzellen ab. Bei der deutschen Telekom, O2 und Vodafone liegen die realen Geschwindigkeiten also bei etwa 1,5 bis zwei Megabit pro Sekunde. (laut Connect-Netztests) Die Unterschiede zwischen den einzelnen Surfsticks sind daher im Surf-Alltag zumindest beim Herunterladen kaum spürbar.

Upload-Speed ebenfalls wichtig

Deutlicher machen sich die Unterschiede bemerkbar, wenn man selbst Daten senden möchte (Upload). Einige Prepaid-Sticks können zum Beispiel maximal mit UMTS-Geschwindigkeit, also 384 Kilobit pro Sekunde, Daten ins Netz hochladen. Andere Sticks nutzen HSUPA für den Upload; damit sind Geschwindigkeiten von theoretisch bis zu 5,76 Mbit/s möglich.

In den verwendeten Technologien unterscheiden sich die Sticks nur wenig. Alle unterstützen die 2G-Technologien GSM, GPRS und EDGE. UMTS sowie HSDPA werden ebenfalls von allen gängigen Sticks unterstützt. Lediglich HSPA+ bleibt eine Ausnahme, sind damit doch Surf-Geschwindigkeiten von bis zu 28,8 Mbit/s möglich.