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UMTS-Sticks: Unterschiede vor allem im Tempo

Ein UMTS-Stick ist ein UMTS-Funkmodem, das in der kompakten Form eines USB-Sticks daherkommt und am USB-Anschluss eines Computers eingesteckt wird. Wer einen Laptop ohne Modem besitzt, kann diesen leicht mittels eines USB-Surfsticks aufrüsten.

Da jeder PC und jedes Notebook heute über mindestens einen USB-Anschluss verfügt, sind USB-UMTS-Sticks eine ideale Modem-Variante, wenn es darum geht sich Zugang zum mobilen Internet zu verschaffen. In der Regel ist die Installation einfach und schnell erledigt, was gerade für Einsteiger eine große Erleichterung darstellt.

Techniken zum schnellen Laden und Senden: HSDPA und HSUPA

Surfsticks gibt es in verschiedenen technischen Ausführungen. Gemeinsam ist allen Sticks, dass sie mindestens HSDPA beherrschen, eine Ausbaustufe von UMTS, der Mobilfunktechnik der dritten Generation. Daneben können UMTS-Sticks auch in Netzen der zweiten Generation funken. Dort verwenden sie die 2G-Techniken GPRS und EDGE.

Unterschiede gibt es beim Herunterladen von Daten (Download) in den Maximalgeschwindigkeiten. Manche Sticks - vor allem Prepaid-Geräte - beherrschen die erste Ausbaustufe von HSDPA und schaffen maximal 3,6 Megabit pro Sekunde (Mbit/s). Standard ist mittlerweile aber ein theoretisches Maximum von 7,2 Mbit/s. Das können mittlerweile die meisten UMTS-Sticks.

Beim Senden von Daten (Upload) gibt es einige Modelle, die nur mit UMTS-Geschwindigkeit senden, also mit 384 Kilobit pro Sekunde (Kbit/s). Wer Daten schneller hochladen möchte, sollte darauf achten, einen Stick mit HSUPA zu erwerben. Hier liegen die Geschwindigkeiten zwischen 1,45 und 5,76 Mbit/s. Mit dem fortschreitenden Ausbau der deutschen Mobilfunknetze mit HSPA+ gibt es sogar einige 3G-Sticks, die mehr als 7,2 Mbit/s bieten.